Der Schaltplan wurde noch zu Lebzeiten von Ing. Franz Seidl für den Nachbau
freigegeben, um damit die Forschungen auf breiter Basis geführt werden können. Viele Techniker
und Wissenschaftler könnten weitere Verbesserungen und Erkenntnisse finden, so dass
geklärt werden kann, ob das Phänomen eine rein animistische oder eine okkulte
Erscheinung ist. Im zweiten Falle wird sich ein Transzendentalverkehr mit anderen
Wesenheiten entwickeln können.
Transistoren
npn-Hochfrequenztransistoren mit hoher Grenzfrequenz für die vier Hochfrequenzstufen. Typen
etwa BF 194 o.ä., in der Niederfrequenzstufe als 5. Transistor die Type BC 147 o. ä.
Als HF-Diode Type AA116 o. ä.
Widerstände. Belastbarkeit 0,25 Watt, rauscharm.
R1 = 10 kOhm, R2 = 2,7 kOhm, R3 = 470 Ohm, R4 = 1 kOhm, R5 = 15 kOhm, R6 = 100 kOhm als
kleiner fix einstellbarer Regler, R7 = 1 kOhm, R8 = 5 kOhm, ein Potentiometer (Blitz),
R9 = 3 kOhm, R10 = 820 Ohm, R11 = 470 Ohm, R12 = 3 kOhm, R13 = 5 kOhm, R14 = 100 kOhm, ein
Potenziometer, R15 = 470 Ohm, R16 = 470 Ohm, R17 = 10 kOhm, R18 = 2,7 kOhm, R19 = 6,8 kOhm,
R20 = 350 Ohm, R21 = 2 kOhm, R22 = 15 kOhm, R23 = 100 kOhm, R24 = 10 kOhm.
Kondensatoren. (Elekrolytkondensatoren)
Prüfspannung 12 bis 15 Volt.
C1 = 10 nf, C2 = 47 nf, C3 = 10 nf, C4 = 10 nf, C5 = 200pf, C6 = 47 nf, C7 = 200 pf,
C8 = 47 nf, C9 = 10 nf, C10 = 4,7 nf, C11 = 10mf, C12 = 10 nf, C13 = 10 mf, C14 = 10 mf,
C15 = 470 mf, C16 = 470 mf, C17 = 1 nf, C18 = 10 mf.
Wicklungsdaten.
Alle Kreise im gleichen Wicklungssinn, Drahtstärke etwa 0,2 Cu-Email. Kreis L1
Kollektorkreis 30 Windungen, Anfang der Wicklung an Kollektor, Ende derselben an
Plus-Potential. Kreis L2 Emitterkreis 20 Windungen, Anfang der Wicklung an
"Blitz"-Potentiometer 5 kOhm, Ende der Wicklung an Masse, Minuspotential.
Kreis L3 Basiskreis des 3. Transitors 30 Windungen, Anfang an den Kondensator 200 pf,
Ende der Wicklung an Masse, Minuspotential. Es können auch andere Wicklungsdaten
versucht werden. Wickeln auf einem Ferritstab und denselben so befestigen, dass seine
Abstrahlung durch das Gehäuse nicht zu sehr gedämpft wird.
Zur Funktion des Psychophons.
Das Psychophon stellt empfangsmäßig für Radiosender einen Breitbandempfänger
dar, dessen Eingangsstufe keine zusätzlichen Resonanzkreise besitzt und an die zweite
Stufe, welche eine Sender- oder Oszillatorstufe darstellt, kapazitiv angekoppelt ist. Der
Schwingungskreis der
Oszillatorstufe und der Kopplungskreis an die folgende dritte Stufe,
sowie auch der Emitterkreis sind auf einem Ferritstab gewickelt, es kann aber auch ein
kleiner Spulenkörper verwendet werden. Erstere Ausführung brachte in der Praxis
bessere Ergebnisse. Die Rückkopplung erfolgt in den Emitterkreis, und die Intensität
der Kopplung wird mit einem Potentiometer von 5 kOhm geregelt. Dieses Potentiometer ist
der "Blitzregler". Die weitere Ankopplung an die 3. Hochfrequenzstufe erfolgt
transformatorisch an die 4. HF-Stufe kapazitiv. An der Basis der 4. Stufe liegt ein Regler
von 100 kOhm, der der beliebig einstellbar sein soll. Er wäre dann ein Potentiometer,
das mit dem Batterieschalter kombiniert ist.
Die Demodulation erfolgt nach der 4. Stufe mittels Diode, wobei eine Hochfrequenzdrossel
gleichzeitig einen Arbeitswiderstand der Diode bildet. Die Induktivität der HF-Drossel
soll einige mH betragen, anstelle derselben kann auch ein der Diode angepasster Widerstand
verwendet werden.
Die nun an der Diode auftretende Spannung wird zur Schwundregelung der 1., 3. und 4.
Hochfrequenzstufe verwendet, wobei wie üblich über einen Widerstand und Kondensator
die Verzögerung und Glättung erfolgt. Über weitere Siebketten wird die
Demodulatorspannung, welche nun das Abbild der aufgeprägten Modulation einer
Trägerfrequenz darstellt, der 5. Stufe zugeführt, die sie niederfrequent weiter
verstärkt und den Ausgang des Psychophons bildet. Derselbe wird an dem Eingang des
Tonbandgerätes mit einem abgeschirmten Kabel angeschlossen. Das Mikrophon, welches
gleichzeitig mitbetrieben wird, liegt über einem Kondensator an der Basis der letzten
Verstärkerstufe.
Ein Hiweis darauf, dass bei der Schaltanordnung des Psychophons als Masseleiter oder
Nullpotential der negative Pol der Spannungsquelle gewählt wurde. So erfolgt eine
Elektronenabladung des Gerätes zur Erde.
Die Seele des Gerätes bildet die Oszillatorstufe, und diese weicht von den
herkömmlichen Daten ab. Man muss bedenken, dass es sich in diesem Falle um keinen
Radioempfänger herkömmlicher Art handelt, sondern um ein Gerät, das
überlegungsmäßig für einen Sonderzweck konstruiert wurde. So ergibt
sich z. B. ein Kopplungsverhältnis vom Kollektor zur Basis des folgenden Transistors,
als auch das des Rückkopplungskreises im Emitter besonders fest.
Sicher wird es einem Amateur nicht schwer fallen, dieses Gerät zu bauen und,
da er die Funktionsweise nun prinzipiell kennt, wird ihm die Betätigung damit schon
allein in technischer Hinsicht Freude bereiten.
Man darf nicht gleich die Geduld verlieren, wenn auf Anhieb kein Kontakt zustande kommt.
Doch ist einmal ein solcher hergestellt, bildet sich ein ausgezeichneter Gegensprechverkehr
aus. Was nützt schließlich das beste Telefon, wenn der angerufene Sprechpartner
nicht zuhause ist, oder sich nicht melden kann , oder will? Es muss einmal ein
"Anschluss" an eine jenseitige Stelle hergestellt werden. Einen "Hausgeist"
kann man leider noch nicht einbauen wie in Aladins Wunderlampe. Das Psychophon jedoch
betätigt drei Empfangsmöglichkeiten zugleich, stellt außerdem eine
Energiequelle dar und ist hiermit ein bisher noch nicht übertroffenes transzendentales
Empfangsgerät.
Anmerkung von E. K.
Dem Psychophon-Ausgang kann ein 3 Watt NF-Verstärker zugeschaltet werden. Das bewirkt,
dass man daran einen externen Lautsprecher anschließt und als Trägerfrequenz mit
entsprechender Lautstärke in den Raum abstrahlt. Der Lautsprecher sollte mehr als
drei Meter entfernt vom Mikrophon platziert sein.
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